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Wilfred De Buhr, Gebietsreferent beim DRK-Blutspendedienst NSTOB

Aus dem Alltag eines Gebietsreferenten - wie man einen Blutspendetermin organisiert

18.02.2021
Lina-Marie Fieker

Name:                        Wilfried de Buhr

Position:                    Gebietsreferent Marketing/Kommunikation

Gebiet:                       Ostfriesische Küstenregion inkl. der ostfriesischen Inseln.

 

Mein Aufgabenbereich:
Ich bin zuständig für die komplette Planung, Organisation und Bewerbung der Blutspendetermine in Zusammenarbeit mit 123 Partnerorganisationen. Das tägliche Ziel meiner Arbeit ist es, das notwendige Blutspendeaufkommen in meinen Gebieten sicherzustellen. Mit den Partnern organisiere ich hierzu jedes Jahr zwischen 470-500 Spendetermine. Wichtig bei der Terminplanung ist es, alle Faktoren wie Spendeabstand, Spendefrequenz, Feiertage, Urlaubs- und Ferienzeiten, aber auch Terminwünsche der Partner unter einen Hut zu bekommen. Eine nicht immer leichte Aufgabe.
Die Termine auf den Nordseeinseln stellen besondere Anforderungen an die Organisation: Wie bekommt man die Blutkonserven wieder aufs Festland ohne dabei die Kühlkette der Konserven zu unterbrechen?

Die regionale und lokale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (auch in den sozialen Netzwerken) gehört ebenso zu meinen Aufgaben wie die Entwicklung von zukunftsfähigen Spendeterminkonzepten, die langfristig zur Gewinnung von neuen Spendern und deren Bindung führen sollen. 

Mein typischer Arbeitsalltag:
Vormittags erledige ich zumeist im Home Office die administrative Arbeit. Dazu gehören die Terminplanung, die Absprache von Terminen mit Partnern und Spendelokalen, die Organisation neuer Spendelokale, das Einholen von Genehmigungen für unsere Termine sowie manchmal auch die Organisation der Verpflegung für unsere Spender.
Aufgrund meiner Gebietsgröße hängt viel Fahrtzeit an meinem Job, weshalb ich den Rest des Tages meistens unterwegs bin. Manchmal sogar von jetzt auf gleich als „Feuerwehr“, wenn zum Beispiel ein Termin kurzfristig abgesagt werden muss oder ein Spendelokal wegen eines Wasser- oder Sturmschadens an dem Tag nicht mehr zu nutzen ist.
Eine bindende Arbeitszeit gibt es in meinem Job nicht, denn jeder Tag sieht anders aus. Manchmal fahre ich bereits um 06:00 Uhr morgens zu einem frühen Schultermin – an anderen Tagen gehen Blutspendetermine sowie Besuche bei Partnerorganisationen bis in die Abendstunden.

Das Schönste an meiner Arbeit:
Über all diesen Inhalten meiner Arbeit, stehen in erster Linie der Spaß und die Freude an der Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und eigenen Arbeitskolleginnen und Kollegen. Hierzu zähle ich natürlich auch das Personal im Innendienst und unsere Entnahmeteams. Jeden Tag mitzuerleben, wie hier Menschen wie Zahnräder für die gute Sache ineinandergreifen und unsere Spender dann noch „ihr Bestes“ geben, das macht diese Arbeit aus.
Und ich bin auch ein klein wenig stolz, mit meiner Arbeit – aber auch meinem eigenen Blut – einen Anteil daran zu leisten.

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Autoroin Lina-Marie Fieker
Lina-Marie Fieker

DRK-Blutspendedienst NSTOB

Marketing-Referentin

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