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Hygienebestimmungen bei der Blutspende

Lockerung der Pandemiebeschränkungen

27.04.2022
Laura Pagel

Ab dem 28.04.22 entfällt die 3G-Regelung auf allen Blutspendeterminen. Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske besteht weiterhin.

Spenderinnen und Spender können nach einer durchgemachten Corona-Infektion 4 Wochen nach Genesung wieder zur Blutspende zugelassen werden.

Wir beobachten seit Beginn der Coronavirus Pandemie die Lage sehr aufmerksam. Dies zeigt sich auch darin, dass Hygienekonzepte und infektionseindämmende Maßnahmen kontinuierlich überprüft und an die aktuelle Situation angepasst werden.

AUTOR

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Referentin für Content-Marketing
Laura Pagel

DRK-Blutspendedienst NSTOB

Marketing-Referentin

Kommentare

Michael Schröder

27.04.2022, 22:39 Uhr

3G Regel kann mir als geimpftem egal sein. Aber solange Maskenpflicht (egal welche) gilt, gibt's von mir kein Blut.
Ich kann Stunden ohne Maske im Supermarkt verbringen, aber für 30Minuten Blutspende FFP2? Kommt mal wieder in der Normalität an.

Hallo Michael, sehr schade, dass du unter diesen Voraussetzungen nicht Blutspenden möchtest. Wir erhalten die Maskenpflicht vorerst aufrecht, um allen Anwesenden einen hohen Schutz bieten zu können. Unsere strengen Hygieneregeln haben sich mittlerweile gut bewährt - nur so konnte die lebenswichtige Blutspende auch während der Pandemie weiter stattfinden. Bei den derzeit noch immer hohen Infektionszahlen halten wir eine Maskenpflicht für sinnvoll. Und wie du ja selbst sagst, es geht nur um 30 Minuten ;) Viele Grüße und alles Gute!

Es müßte so langsam wieder normal laufen. Ich war seit Anfang der Pandemie nicht mehr Blut spenden. Da wurde ich recht unfreundlich auf Abstand hingewiesen, was damals neu war und ich die neuen Coronaplakate nicht gelesen hatte. Bin ungeimpft und gesund aber solange es statt einem leckeren Buffet 2G, 3G, online Terminierung oder Maskenpflicht gibt, werde ich wohl nicht kommen. 70-80 Spenden habe ich schon hinter mir.
LG

Regina Lieker

28.04.2022, 13:11 Uhr

Vielen Dank,
Für Ihre Umsicht bezüglich der Schutzmaßnahmen am Blutspendeort. Ich finde es sehr verantwortungsvoll und wichtig, die Maskenpflicht noch beizubehalten. Denn es ist ja nur schwer möglich, bei so vielen Menschen für die notwendige Frischluftzufuhr zu sorgen. Außerdem gibt es ja auch Situationen, in denen die Abstände nicht eingehalten werden können. Auch wenn wir es uns alle wünschen, die Pandemie ist leider noch nicht vorbei.

Doch es erstaunt mich immer wieder wie wir Menschen wegen dieser einfachen Schutzmaßnahme in der Pandemie rebellieren. Plötzlich ist das Tragen solcher Masken gesundheitsschädlich. Ich finde es erstaunlich, denn vor der Pandemie gab es schon viele Männer und Frauen, die während der Ausübung Ihrer Arbeit eine Maske tragen müssen. Von daraus entstandenen Erkrankungen habe ich bisher nichts gehört. Ich finde es schade, wie wenig rücksichtsvoll und egoistisch unsere Gesellschaft geworden ist.

Ihnen jedenfalls danke ich ausdrücklich für ihr fürsorgliches Handeln zum Wohl unserer Gesellschaft.

Ich denke da gerade an die Freiwilligkeit des Maske Tragens und bemerke, dass es durchaus sehr viele Menschen noch tun. Ihre Fürsorglichkeit unserer Mitmenschen gegenüber finde ich auch sehr gut und bin gerne bereit auch eine Maske zu tragen - aber muss es denn unbedingt eine FFP2- Maske sein? Ich denke, dass eine medizinische Maske völlig ausreichend wäre.

Na endlich! Unter 3G habe ich kein Blut gespendet. Ich muss keinem beweisen, dass ich gesund bin. Eine Feinstaubmaske zu tragen halte ich nach all den Studien zur Unwirksamkeit unsinnig. Das wird mich auch weiterhin davon abhalten.
Ich finde es sehr schade, dass medizinisches Personal politisch geleitet und gelenkt wird und vergisst, was in der Ausbildung gelehrt wurde.
Ich bin medizinisch ausgebildet, hatte 3x Corona, ungeimpft und lebe noch immer.

Über zwei Jahre ohne Maske, viel Kontakt mit Menschen, ungeimpft, nicht einmal Corona und über 3 Jahren nicht einmal eine Erkältung - und ich lebe ebenfalls noch. Das Immunsystem kann man auch ohne Impfung stärken. Aber damit kann man kein Geld verdienen.

Ganz genau. Vort Ort wird auch jetzt noch 3G gefordert.....deshalb wird man auf mein Blut auch verzichten. Wenn sich alle testen müssten, könnte ich darüber nachdenken, wenn aber die Unsinnigkeit von 3G bei einigen Blutspendediensten noch immer nicht erkannt wird, dann ist das traurig und der Bedarf ist nicht so hoch offensichtlich.

Wolfgang D.

29.04.2022, 10:03 Uhr

Unsere Nachbarn in den Niederlanden sind zu 99% wieder in der Normalität angekommen. Dort spürt man nichts mehr von der Pandemie. Nur ein paar hartnäckige Touris - deutsch oder Asiatisch - laufen dort noch mit Maske herum.
Da sollten wir uns mal ein Beispiel dran nehmen.
Aber hier in Deutschland glauben 60-79 % brav und blind dem vom Staat vorgegaukelt Narrativ und der Angst produzierenden Medienmaschinerie.

Und mal ehrlich, wie haben wir das Krankheitsbild von Omikron bis 2019 bezeichnet?? Bis dahin galt das als Grippaler Infekt!! Und dafür dieses Ganze Trara Maske - 2g -3g usw. ,? Ohne mich.
Ich bin immer noch ungeimpft und Gesund.
Im übrigen waren fast 30% der Bevölkerung mittlerweile erkrankt - trotz Imfung.
Von daher ist 2g 3g usw völliger Blödsinn. Ich habe im Juli 2020 schon festgestellt das einzig 1g - nur getestet für alle! - die richtige Lösung gewesen wäre.

Daher habe ich mit Einführung von 3g das Spenden eingestellt. Auch wenn ich merke das mein Körper eine Spende bräuchte - ich komme erst wieder wenn alle Beschränkungen aufgehoben sind. Da muss man leider auf mein 0- verzichten.

Dem Ganzen kann ich nur vollkommen zustimmen, ich arbeite seit 20 Jahren als angestellter Physiotherapeut in einer Klinik und behandel Patienten in engstem Körperkontakt und habe schon diverse Viruserkrankungen erlebt und mich auch dieses Jahr, wie fast jedes Jahr im Winter kurzzeitig angesteckt. Ca. 4-5 Tage mit Halsschmerz/ Gliederschmerz ......diesmal hieß das Ganze Corona positiv. Dadurch kam ich wenigstens zu einem "Genesenenstatus" ... ab jetzt wieder "Ungeimpft" und obwohl ich vollkommen gesund bin und mich fit fühle, soll ich jetzt eine Impfung mit bedingter Zulassung über mich ergehen lassen. Das werde ich nicht tun.....dann wird es eben einen Physio weniger geben. Blutspenden (bisher 52) war ich auch während der letzten 2 Jahre, aber die Art und Weise hat mich auch fast davon abgehalten! Auch die Dankestüten nach der Spende finde ich sehr befremdlich.....soviel ungesundes süsses Zeug gehört da nicht rein. Oder will das DRK noch mehr Risikopatienten produzieren? Das ist doch das Grundproblem dieser Gesellschaft.....vieles Hausgemacht......zu wenig Bewegung.....ungesunde Ernährung.....Rauchen.....Alkohol. Da kann man auch kein gesundes Immunsystem aufbauen. Ich sehe das Problem schon seit Jahren......das Übergewicht in der Gesellschaft steigt und steigt........und damit die Erkrankungen!!!

Monika Hoffmann

30.04.2022, 04:45 Uhr

Zur Blutspende gehe ich, um anderen Menschen mit meiner Spende zu helfen. Da stört es mich nicht, für ca. 30 Minuten eine Maske zu tragen. Da kann man doch wohl mal über seinen eigenen Schatten springen, auch wenn's "oben ohne" 😷 schöner wäre. Etwas mehr Freundlichkeit untereinander, auch vom scheinbar ständig gestresstem DRK Personal wünsche ich mir.

Michael Herbers

30.04.2022, 22:30 Uhr

Seit einigen Jahren spende ich Blut. Aber solange man eine Maske tragen muss, werde ich dort nicht hingehen.
Das wird ein entscheidender Faktor dafür sein, dass die Zahl der Spender sinkt. In allen Bereichen des öffentlichen Lebens braucht man keine Maske mehr. Im Ausland erkennt man die Deutschen an der Maske, weil es dort so etwas nie gab oder nicht mehr gibt.

Meine Blutspendebereitschaft habe ich in 45 Jahren bewiesen - in vier Bundrsländern. Schon vor Monaten habe ich mich gewundert, dass beim Blutspendedienst mit zweierlei Maß gemessen wurde. Ich wurde "verdonnert", eine FFP2- Maske zu tragen, während es den Mitarbeitern wohl freigestellt wurde, welche Art Maske sie trugen. Darüber habe ich mich sehr geärgert. - Jetzt sollte man doch angesichts der Lage, dass kein Krankenhaus überlastet ist oder auch nicht wegen Covid19 jemals war (sondern wenn überhaupt wegen des Pflegenotstands) zur Normalität zurückkommen. Man kann auch weiter Porzellan zerschlagen...

Nico Kleinsorge

01.05.2022, 16:34 Uhr

Jetzt schreibt ihr das erst hier rein ich wollte am 25.4.22 spenden und durfte nicht war um sonst da man hat ja auch langeweile wenn man arbeiten geht hat man nichts besseres zu tun

...ich würde gern Blutspenden...bei 2 Terminen wurde ich weggeschickt...weil kein 3G-Nachweis erbracht wurde...in den 2 Jahren der "Plandemie" hab ich auch ohne diesen Unsinn spenden dürfen...Eigentlich kann es sich keiner leisten einen Blutspender wegzuschicken...da sieht man, dass es hier nicht um Gesundheit geht...sehr schwach und lächerlich

Hallo Ramona, für diese Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung. Die hohen Infektionszahlen haben diese Regelung aus unserer Sicht notwendig gemacht, auch um allen Anwesenden bei der Blutspende einen hohen Schutz bieten zu können. Wir bitten dafür um Verständnis. Viele Grüße!

Dieter König

05.05.2022, 13:44 Uhr

Liebe Leute, kommt mal runter. Natürlich sind Masken (außer für die Fälle, für die sie erfunden wurden) ziemlich witzlos und der 3G-Nachweis auch. Aber wir haben in den vergangenen 2 1/4 Jahren so viel Unsinn über uns ergehen lassen, da darf der Blutspendedienst dann doch auch wohl mitmachen. Natürlich fragt man sich schon, wieso man nach dem Ohrlochstechen wochenlang nicht spenden darf, aber am Tag nach der Corona-Impfung ohne Bedenken. Aber ich frage mich sowieso schon lange, wieso die Zahl und Art meiner Sexualkontakte oder eine Geburt im Vereinigten Köngreich maßgeblich für die Qualität der Spende sein soll. Viel Blödsinn, ja, aber ICH SPENDE BLUT - trozdem!
Ach ja, richtig geärgert habe ich mich in der Zeit allerdings auch mal: In den ersten Monaten habe ich die Blutspende geradezu genossen, weil sie fast das einzige war, was noch normal funktionierte. Aber dass dann plötzlich der 3G-Nachweis Pflicht wurde, ohne dass das vorher angekündigt wurde, da habe auch ich mich für einige Zeit in die Schmollecke gesetzt. Sowas darf nicht passieren.

Hallo Dieter, wir danken dir für deinen Einsatz als Blutspender. Wir mussten während der Pandemie immer wieder kurzfristig unsere Hygienemaßnahmen anpassen. Zum einen, weil sich die Infektionslage immer wieder dynamisch verändert hat, zum anderen, weil wir auch den Richtlinien der Bundesländer gerecht werden mussten. Das hatte zur Folge, dass wir neue Regelungen nur sehr kurzfristig bekannt geben konnten. Dafür bitten wir um Verständnis. Viele Grüße!

Potentielle Sp…

06.05.2022, 11:49 Uhr

Von mir gibt's auch kein Blut mehr, nur noch für den "Eigenbedarf". Dieses Theater in den letzten 2 Jahren, unglaublich. Seit ich zu meinem Mann, mit dem ich im selben Auto zum Blutspendetermin gefahren bin, Abstand halten sollte, war das Maß voll. Und solange alle diesen Mist über sich ergehen lassen und nicht dagegen aufbegehren, wird sich auch nichts ändern. Bin übrigens ungeimpft mit geplanter natürlicher, mild verlaufener Infektion und erfreue mich bester Gesundheit. So leid es mir auch für diejenigen tut, die dadurch Probleme haben. Als man den Ungeimpften am liebsten komplett medizinische Hilfe verwehren wollte, hat sich auch keiner vor uns gestellt.

Tim Müller

06.05.2022, 19:27 Uhr

Mal heißt es "...aus unserer Sicht...", dann waren es "Vorgaben der Länder" an anderer Stelle heißt es "Vorschriften des RKI". Ich blicke da nicht mehr durch. Bitte nennen Sie mir die Quelle der Vorschriften bzw. den Link. Ich kann im Internet nichts finden.

Hallo Tim, die Hygieneregeln bei der Blutspende werden von den Blutspendediensten beschlossen und umgesetzt. Dabei berücksichtigen wir die Richtlinien, die im Transfusionsgesetz festgeschrieben sind. Während der Pandemie sind wir zusätzlich in regelmäßigem Austausch mit den zuständigen Landesbehörden, weil unsere Hygienemaßnahmen natürlich auch immer im Einklang mit den geltenden Coronaverordnungen der Länder stehen müssen. Teilweise übersteigen unsere Maßnahmen die aktuellen Regelungen der Länder, weil wir uns in der Verantwortung sehen, für alle Mitarbeitenden und auch alle Spender bei der Blutspende einen hohen Schutz zu gewährleisten. Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. Viele Grüße und danke für dein Interesse an der Blutspende!

Ich komme bald…

09.05.2022, 15:09 Uhr

Noch immer Maskenpflicht und dann weiterhin FFP2 obwohl die Wirksamkeit mehr und mehr in Frage gestellt wird? Steht teils sogar auf den Verpackungen drauf, dass sie nicht gegen Viren helfen... Andere Länder lockern mehr und mehr oder haben sogar keine Maßnahmen mehr und der Blutspendedienst hält weiterhin fest? Ein freiwilliges Tragen wäre ja noch halb zu verstehen. So wie im Supermarkt. In sonstigen Bereichen wie Konzert, Festival, private Feiern etc. sind überhaupt keine verpflichtenden Auflagen mehr!

Ich habe gleich zwei Einladungen für ein und denselben Termin bei uns im Ort erhalten. Wohl auch, weil man lt. Schreiben ausgerechnet mein Blut benötige. Ich habe jahrelang gespendet und schon mehrere Blutspenderausweise gefüllt. Aber diese unsinnigen Regeln (zuvor 3G) und das sehr unfreundliche Gespräch mit dem Arzt im August 2021 ("man müsse 3G erfüllen", obwohl es zu dem Zeitpunkt und nach Bestätigung Ihrer Hotline keinerlei Auflagen gab außer Maske tragen) in der Vergangenheit stören mich doch sehr erheblich - gleich welchen Status ich davon erfülle. Ich bin gesund und muss/möchte niemanden etwas beweisen.

Ich spende gerne und freiwillig - nur nicht unter diesen Voraussetzungen. Wenn ein Spenden unter normalen Umständen bald möglich ist, komme ich wieder.

Hallo muss man unbedingt einen Termin fest machen oder kann man auch wie bisher ohne Termin an den Spenden Orten vorbei kommen

Manuela Fiedler

12.05.2022, 10:49 Uhr

Ich würde mir wünschen, dass es möglich wäre auch mit OP-Maske zur Spende zu kommen. Jetzt wo es wärmer wird, ist die FFP-Maske doch sehr unangenehm.

Also diese ganzen Diskussionen um Maske ja oder nein,doof oder nicht,sollte doch an zweiter stelle stehen,denn in erster Linie gehe ich zum Blut spenden um anderen Menschen damit zu helfen!!!
Klar fände ich es auch besser ohne Maske aber das hält mich nicht vom spenden ab.Denn jeder,der mal in die Lage kommen sollte,auf Spenderblut angewiesen zu sein,der ist froh,das es das gibt.Und das kann ganz schnell und unverhofft passieren.Also stellt euch nich so an und geht verdammt nochmal spenden..!!!

Ich weiß gar nicht warum du dich so aufregst, ich spende auch weiterhin weil ich helfen möchte. Aber ich kann doch einmal eine Frage stellen. Mit keinem Wort habe ich mich beklagt, nur gesagt, dass ich die FFP-Maske unangenehm bei höheren Temperaturen finde.

Thomas Henkel

13.05.2022, 21:01 Uhr

Wer noch immer meint, sich mit einer wieauchimmer gearteten Stoffmaske vor Viren schützen zu wollen/können, soll das gerne aus eigenem Antrieb tun. Es jedoch weiterhin dogmatisch von allen anderen zu verlangen, zeugt einfach nur von Ignoranz, Sturheit, pathologischer Corona-Narrativ-Erhaltung und völliger Verweigerung von Entwicklungen in der Realität. Heute war das allererste Mal, dass ich auf der Schwelle zur Spende kehrt gemacht habe und bewusst wieder gegangen bin. Ab einem gewissen Grad muss man Stellung beziehen, unliebsame Entscheidungen treffen und dann auch zu ihnen stehen, um zu zeigen: das Maß ist voll. Zwar ist die Diskussion über Maskenpflicht ja/nein im Grunde relativ belanglos, aber Probleme manifestieren sich zumeist schon im Kleinen und sollten auch genau da schon aufgezeigt und angegangen werden, bevor sie möglicherweise geschwürartig ausufern. Hat man während der „Pandemie“ Maßnahmen zähneknirschend hingenommen, weil einem letzten Endes die Blutspende am Herzen lag, bedeutet das nicht, dass man jetzt immer noch alles so belassen sollte, wie es bisher gelaufen ist. Darum klares Nein! zur Maskenpflicht. Doch es gibt in meinen Augen auch noch weitere Entwicklungen, die einem die liebgewordene Blutspende beim DRK leidig werden lassen: Was soll diese Personalausweiskontrolle? Wozu habe ich mich dazumal beim DRK registrieren lassen und einen Spenderausweis erhalten? Angenommen ich käme mit einem selbstgemalten Ausweis zur Spende, oder mit dem von Max Mustermann, sollte das nicht eigentlich einer doch so dringend benötigten Blutkonserve hintenan gestellt werden? Ich lege mich doch freiwillig auf die Pritsche und lass mich anzapfen. Des Weiteren habe ich auch schon schlechte Erfahrungen mit einer Ärztin gemacht, die eher eine Meinung vertritt anstelle medizinischer Grundkenntnisse (Stichwort: plötzliches, schlagartiges Antikörperverschwinden nach politischer Festlegung eines nur 3-monatigen Genesenenstatus). Oft habe ich es auch so empfunden, dass die Stimmung der DRK-Mannschaften der einer Trauerfeier gleichkam. Bierernste Gesichter, keine Gespräche, kein Lächeln. Selten sind mal Frohnaturen dabei. Hallo, warum? Spenden ist eine Aktion von Mensch für Menschen. Etwas Lockerheit schadet der Sache nicht. Der nächste Punkt betrifft die Wertschätzung der Spender durch das DRK. Geworben wird großartig in den Schlagworten „Blutspender. Mutspender. Lebensretter“ und jahrelang habe ich versucht, möglichst keine Spende auszulassen und so viel wie möglich Stempel in den Ausweis zu bekommen. Ansporn waren dabei natürlich auch die Urkunden und Anstecknadeln, die man für gewisse Zwischenziele erhalten hatte. So wie ich erfahren habe, wurde das vom DRK aus welchen Gründen auch immer abgeschafft. Eine „Einsparung“ also, mit der man als kleine, ideelle Geste bisher immer größte persönliche Wertschätzung ausdrücken und Stolz erzeugen konnte. Naja, dafür kann ich bald mit Badehandtüchern handeln, die keiner braucht. Als letzten Kritikpunkt noch Folgendes: in meinem Dorf wurde durch die (in dem Fall jetzt) sehr freundlichen Ehrenamtlichen im Anschluss an die Spende immer ein leckeres Essen mit Brötchen, verschiedenen Belägen, Obst und dergleichen hergerichtet . Dass das in den letzten 2 Jahren nicht gemacht werden durfte, war nun mal so. Die Idee mit Essenstüten war da ganz klasse. Dass allerdings darin über die Hälfte nur Sachen enthalten waren, die unappetitlich, ungesund, zuckerhaltig von vor allem mit extrem viel Verpackungsmüll verbunden waren, wirft auch kein gutes Licht auf die Sache. Dann lieber keine Essenstüte. Qualität hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun.
Beim nächsten turnusmäßigen Spendentermin werde ich das DRK wieder aufsuchen. Sollte die erwähnte Ideologie dann immer noch so um- und durchgesetzt werden, geht auch mit mir ein langjähriger Spender vorerst verloren. Es liegt eben nicht nur an denen, die (sinnentleerte) Maßnahmen beschließen, sondern auch an denen, die sie unreflektiert aus- und fortführen.

Zitat Thomas Henkel: "Doch es gibt in meinen Augen auch noch weitere Entwicklungen, die einem die liebgewordene Blutspende beim DRK leidig werden lassen: Was soll diese Personalausweiskontrolle? Wozu habe ich mich dazumal beim DRK registrieren lassen und einen Spenderausweis erhalten? Angenommen ich käme mit einem selbstgemalten Ausweis zur Spende, oder mit dem von Max Mustermann, sollte das nicht eigentlich einer doch so dringend benötigten Blutkonserve hintenan gestellt werden?" - Da hat der Blutspendedienst gar keine Wahl: Die Identitätsfeststellung mittels Lichtbildausweis ist gesetzlich vorgeschrieben. Was auch sinnvoll ist, um Vollidioten und Kriminelle, die mit dem Spenderausweis von "Max Mustermann" antraben, aussortieren zu können. Ist Ihnen eigentlich nicht klar, daß dieses Blutspenden vom Prinzip her mit einigen Risiken einhergeht, sowohl für den Spender als auch für potentielle Empfänger? Stellen Sie sich einfach mal vor, bei der Laboruntersuchung werden pathogene Erreger wie z. B. HIV festgestellt. Wirklich ganz toll, wenn dann "Max Mustermann" über den Befund informiert werden soll. Als der Verstand verteilt wurde, haben manche Leute sich wirklich nicht vorgedrängelt. Die "wie auch immer gearteten Stoffmasken" haben übrigens nicht den alleinigen Zweck, den Träger zu schützen. (Im OP werden sie seit eh und je nicht deswegen getragen, damit die Mediziner sich nicht am Patienten infizieren, sondern damit sie selbst nicht den Patienten infizieren, wenn der z. B. offene Wunden hat bzw. operiert wird.) Auch FFP-Masken können Partikel nicht perfekt zurückhalten. Umso wichtiger sind zwei Barrieren: Erstens trage ich die Maske zum Eigenschutz, um mir eventuell doch im Raum befindliche infektiöse Partikel mit nur noch geringerer Wahrscheinlichkeit einzufangen, und zweitens darf ich von den weniger kriminellen Mitmenschen das Mindestmaß an Solidarität erwarten, daß sie für den - ihnen selbst nicht notwendigerweise bekannten - Fall einer eigenen Infektion ihre Umwelt vor ihren gefährlichen Ausscheidungen schützen. Aber elementare ethische Normen sind heutzutage wohl weitgehend ebenso unbekannt wie naturwissenschaftliches Grundwissen.

Lieber Thomas, vielen Dank für deinen Kommentar und dein Engagement als Blutspender. Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, uns den Ausweis bei der Blutspende von unseren Spenderinnen und Spendern zeigen zu lassen. Dafür bitten wir um dein Verständnis. Wir geben deine konstruktiven Hinweise gerne weiter und würden uns freuen, wenn wir dich bald wieder auf einem unserer Termine begrüßen dürfen.

Holger Wanning

14.05.2022, 21:52 Uhr

Ich bin echt entsetzt. Bisher dachte ich, dass Menschen, die Blut spenden, mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Jetzt finde ich in diesem Forum überwiegend Personen, die die Notwendigkeit der Masken immer noch nicht verstanden haben. Schlimmer noch, einige sind auch noch Stolz darauf, nicht geimpft zu sein. Wo ist denn bitte das Problem, in geschlossenen Räumen weiterhin Maske zu tragen?

R. Kusmierz

17.05.2022, 06:34 Uhr

Ich finde es auch erschütternd, wie ignorant und rücksichtslos viele Leute.immer noch.oder wieder sind. So im.allgemeinen entsteht ja wohl so langsam eine Stimmung "Corona ist vorbei, weil wir das nicht mehr hören können". Tja, das Virus kann solche Ansichten auch nicht hören und vermehrt sich trotzdem... Was mich allerdings gestört hat, ist, daß das DRK 3G verlangt hatte, aber vor Ort keinen Schnelltest angeboten hatte. Finde ich auch rücksichtslos und dämlich: Schließlich hätte es mit dem Schnelltest sogar Geld verdienen können. Ich bin dann nicht mehr zum Blutspenden gegangen, weil meine Impfung mit Johnson&Johnson amtlich für ungültig erklärt wurde. (Ich lasse mich wieder impfen, wenn es endlich mal einen zugelassenen "klassischen" Impfstoff auf der Basis abgeschwächter Viren gibt, aber "Valneva" hat immer noch keine Zulassung von der EMA, und die anderen entsprechenden Impfstoffe sind in Europa nicht erhältlich.)

Jan Philipp Carl

17.05.2022, 13:22 Uhr

Wurden die Pandemiebeschränkungen erneut gelockert? Am 20.05. findet in Barsinghausen ein Blutspendetermin mit Grillen und Hüpfburg statt. Dort hat man jedenfalls begriffen, das man mit Corona leben kann...

Sind dafür solche Leute wie Sie verantwortlich, die nicht begriffen haben, daß man mit Corona nicht nur leben, sondern auch daran sterben kann? Oder, was derzeit wohl epidemiologisch das größere Problem darstellt, schwerwiegende Langzeitfolgen ("Long Covid") erleiden? Gehören Sie zu den Leuten, die glauben, eine Impfung (bzw. mehrere) würden vor einer SARS-CoV-2-Infektion oder der Weiterverbreitung schützen? Muß ich sie enttäuschen: Tut sie nicht (eine überstandene Infektion übrigens auch nicht, Genesene können sich trotzdem neu infizieren), sie schützt nur den Geimpften in gewissem Ausmaß vor schwerwiegenden oder tödlichen Krankheitsverläufen. (Vielleicht gibt es irgendwann mal einen Impfstoff, der tatsächlich eine sterilisierende Immunität und damit die Möglichkeit einer Ausrottung des Virus durch Herdenimmunität bewirkt, das wäre schön - derzeit gibt es einen solchen aber leider noch nicht.) Vielleicht gehören Sie auch zu den Leuten, die glauben, es könnte sich doch jeder durch eine Impfung selbst schützen. Auch das stimmt leider nicht: es gibt eben ziemlich viele Leute, die nicht geimpft werden können, oder bei denen eine Impfung nur schlecht oder gar nicht wirkt (im hohen Alter mit zunehmenden Alter leider immer schlechter). Die werden dann von den ganzen Asozialen, die zu bequem für das Maskentragen sind, leichtfertig und rücksichtslos gefährdet. Bei so einer Blutspenderveranstaltung kann es dem einzelnen eigentlich egal sein, denn der geht dann da einfach nicht hin, aber bei vielen unvermeidlichen Kontakten wie z. B. bei der Arbeit oder beim Einkaufen sieht das leider anders aus: 80-90 % tragen die Maske, aber einige Vollpfosten eben nicht.

Hallo Jan Philipp, die Pandemiebeschränkungen wurden nicht erneut gelockert. Ein Imbiss kann aber durchaus stattfinden, sofern er räumlich abgetrennt ist. Hier gelten dann die selben Regeln, wie auch Beispielsweise in der Gastronomie. Wir würden uns freuen, dich in Barsinghausen begrüßen zu dürfen!

Jan Philipp Carl

18.05.2022, 16:31 Uhr

Lieber R. Kusmierz, meine Frage richtete sich an den Blutspendedienst. Abgesehen davon haben Sie sie mit Ihrer ausführlichen und sicher gut gemeinten Antwort überhaupt nicht beantwortet. Nach Impfung, Krankheitsverläufen und ihren dumpfen Beleidigungen habe ich nicht gefragt. Da der Blutspendedienst aber offensichtlich keine große Lust hat die meisten Anliegen hier zu beantworten (und nein: die Hotline wusste es auch nicht und ist auch sonst nicht besonders hilfreich, außer entgegenzunehmen und sich nicht mehr zu melden), belasse ich es dabei und warte dann doch lieber mit dem Blutspenden, bis sich alle beruhigt haben und ich mich dort wohlfühlen kann.

Garrit Knorr

19.05.2022, 06:19 Uhr

Moin, also ist das wirklich so dass ich keinen Nachweis mehr brauche? Ich hab heute einen Termin hab aber mein Impfbuch zuhause vergessen -.- und keine möglichkeit das vor dem Termin noch zu holen


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