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Hb-Wert Messung

Informationen für Ehrenamtliche

25.03.2020
Markus Baulke

Seit dem 23.03.2020 besteht in Deutschland ein Kontaktverbot, um die Verbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) zu verlangsamen. Täglich werden weiterhin Blutspenden für die Versorgung von Patienten in Therapie und bei Notfällen benötigt. Der Besuch der Blutspendetermine unterliegt daher nicht dem Kontaktverbot und ist in einigen Erlassen der Bundesländer ausdrücklich erlaubt. Die durch die Behörden erlassenen Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Blutspendeterminen sind mit strikt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen verbunden. Aus diesem Grund kann es zu Absagen von einzelnen Blutspendeterminen kommen. Denn der Schutz der Spender, der durchführenden Mitarbeiter und des begleitenden Ehrenamtes haben oberste Priorität.

 

Daher wurden neue Maßnahmen für mehr Sicherheit und Hygiene auf dem Blutspendetermin eingeführt:

 

  • Informationen vor Betreten des Spendelokals
  • Desinfektionsstationen für die Hände
  • Temperaturmessung an der Aufnahme
  • Abstand zwischen Menschen und Spendeliegen
  • ein reduzierter Spenderimbiss, um die Aufenthaltszeit so gering wie möglich zu halten.
  • Tragen eines Mundschutzes

 

Bei den Blutspendeterminen steht die Sicherheit der Spender, Mitarbeiter und Helfer an vorderster Stelle. Die durch die Behörden erlassenen Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Blutspenden sind mit strikt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen verbunden. Aktuell müssen wir darum Termine in Spendelokalen absagen, in denen die erforderlichen und definierten Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere der notwendige Spenderabstand in den Wartebereichen, nicht gewährleistet werden kann. Diese Maßnahme trifft insbesondere auch die Termine mit dem Blutspendemobil. In Regionen mit einer erhöhten Infektionsquote kommt es ebenfalls zu Terminabsagen.

AUTOR

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Markus Baulke
Markus Baulke

DRK-Blutspendedienst NSTOB

Pressesprecher

Kommentare

Harald Detto

26.03.2020, 11:19 Uhr

Hallo,
vorab: Mir ist klar dass dringend Blut gebraucht wird und ich gehöre selbst auch zu den Spendern. Gestern fand in Arnstein auch eine Blutspende des DRK statt. Ich finde dies unverantwortlich und es lässt sich aus meiner Sicht in keinster Weise mit den sonstigen Auflagen zur Coronakrise vereinbaren. Ich leite selbst ein Pflegeheim in der Region und hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Blutspende durchgeführt wird.
Und damit nicht gesagt wird, dass nur mahnen und meckern nicht hilft: Ich bin überzeugt, wenn die Blutspende es attraktiver machen würde für die Spender(Prämien etc..) dann wäre auch die Anzahl der Spender wesentlich größer und sie müssten nicht in solchen Zeiten unverantwortlicherweise die Menschen zur Blutspende bitten.
MfG
Harald Detto

Hallo Harald,

aus deinem Kommentar wird mir irgendwie das Problem nicht klar. In dem Artikel, den du kommentierst, wird doch erklärt, warum derzeit Blutspendetermine stattfinden und unter welchen Sicherheitsmaßnahmen dieses durchgeführt werden. Gab es dort Verstöße bei dem Termin in Arnstatt? Ist dort konkret was falsch gelaufen? Oder warum bist du mit den Begründungen, die der Artikel liefert, nicht zufrieden? Virus-"Hotspot" ist die Region ja laut kurzer google-Suche nicht.

Schöne Grüße aus Niedersachsen nach Bayern :)

Stefania Schrikker

26.03.2020, 17:33 Uhr

Ich würde gerne heute in Bremen zur Blutspende gehen (zwischen 15.30 und 19.30 Uhr), allerdings ist die Schlange der Wartenden so lang, da stehen mindestens 30 Personen im nötigen Abstand über den ganzen Kirchhof.
Im Prinzip würde ich warten, aber mehr als eine Stunde auf dem Kirchhof in der Schlange stehen, da hört meine Motivation doch auf! Ich versuche es nachher gegen 18:30 Uhr noch einmal!

Tja, so ist das Leben. Manchmal wird auch den Spender etwas mehr als nur Blut abgenommen: Disziplin und den Ehrgeiz, dass man es wirklich will. Denn: Wir tun Gutes für andere.
Ich hoffe, Da hattest diese Ausdauer und bist wiedergekommen. Dafür danke💪


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