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Rückstellungen von der Blutspende

Rückstellung: Wann darf man kein Blut spenden?

08.05.2023
Nina Kuntz

Bis ins hohe Lebensalter können wir Blut spenden. Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, die zu einer vorübergehenden oder dauerhaften Rückstellung von der Blutspende führen können. Allgemein gilt: grundsätzlich darf jeder gesunde Mensch ab einem Alter von 18 Jahren (voll geschäftsfähig) Blut spenden. Die Zulassung von Spenderinnen oder Spendern entscheidet die Ärztin oder der Arzt vor Ort, nach Prüfung der Spendetauglichkeit durch Anamnese und Untersuchung. Zwischen zwei Blutspenden muss ein zeitlicher Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. In einem Zeitraum von 12 Monaten können Frauen 4-mal, Männer sogar 6-mal Blut spenden.

Zur Sicherheit für dich und für die Empfänger

Spendewillige können allerdings vorübergehend oder dauerhaft von einer Blutspende zurückgestellt werden. Der häufigste Grund für eine vorübergehende Rückstellung ist ein zu niedriger Hämoglobin (Hb)-Wert. Dieser wird vor der Blutspende gemessen, um festzustellen, ob eine Blutspende für dich gut verträglich ist. Sollte ein zu niedriger Hb-Wert gemessen werden, findet keine Blutspende statt. Eisenmangel kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Dem kannst du meist mit einer bewussten Ernährung entgegenwirken – Ernährungstipps findest du hier.

Es gibt noch viele weitere Gründe, warum du im eigenen Interesse lieber pausieren oder ganz auf eine Blutspende verzichten solltest, wie zum Beispiel bei schwerwiegenden Erkrankungen, medizinischen Eingriffen oder auch Reisen in bestimmte Länder (z. B. in Malariagebiete). Deine Sicherheit und Gesundheit und die der Personen, die dein Blut als Transfusion bekommen könnte, sind ausschlaggebend. Hier gilt es, alle vermeidbaren Risiken für Spender:innen und Empfänger:innen auszuschließen.

Typische Gründe für eine Rückstellung

Akute gesundheitliche Gründe: Beispiele für solche Rückstellungen können Infektionen, Fieber, Blutarmut (niedriger Hb-Wert), Bluthochdruck oder niedriger Blutdruck sein.

1.           Einnahme von Medikamenten: Bestimmte Medikamente können sich auf Eigenschaften des Blutes auswirken und so das Risiko für den Empfänger einer Transfusion erhöhen.

2.           Reisen in bestimmte Länder: Wenn du in bestimmte Länder gereist bist oder dort gelebt hast, kann das Risiko von Infektionen, die durch Blut übertragen werden können, erhöht sein.

3.           Operative oder ästhetische Eingriffe: Wenn du kürzlich z.B. ein Piercing oder eine Tätowierung bekommen hast, kannst du für eine bestimmte Zeit von der Blutspende zurückgestellt werden. Dies liegt daran, dass diese Verfahren das Risiko von Infektionen erhöhen können.

4.           Schwangerschaft oder Stillzeit: Bist du schwanger oder stillst du noch, wirst du für eine bestimmte Zeit von der Blutspende zurückgestellt. Dies dient deinem eigenen Schutz und zu dem deines Kindes.

Einige wichtige Rückstellungsgründe

  • Nach zahnärztlicher Behandlung                                                                  
  • Nach einem kleinen operativen Eingriff oder Zahnziehen                                     
  • Nach einem unkomplizierten Infekt
  • Nach Rückkehr aus einem Chikungunya-Endemiegebiet (z. B. Réunion, Seychellen)                  
  • Impfung gegen Cholera, Gelbfieber, Masern, Mumps, Röteln, Typhus (Lebendimpfstoffe)
  • Nach einem Nordamerika- und/oder Mexikoaufenthalt (West-NiI-Virus-Endemiegebiet) im Zeitraum vom 01. Juni bis zum 30. November jedes Jahres
  • Nach Abklingen einer fieberhaften Infektion oder Durchfallerkrankung unklarer Ursache
  • Nach Erkrankung oder Kontakt mit Patienten mit Infektionskrankheiten (z. B. Herpes labialis, Herpes zoster [Gürtelrose]), Masern, Mumps, Röteln, Scharlach, Windpocken
  • Nach Ausheilung einer Hepatitis A                                                                                             
  • Nach kontinuierlichem Aufenthalt (länger als 6 Monate) in einem Gebiet mit hoher Infektionsrate für z. B. Hepatitis B, C, HIV (AIDS), HTLV-1/-2
  • Nach Nadelakupunktur (ausgenommen Einmalnadeln unter aseptischen Bedingungen), nach Durchbohrungen von Haut und Schleimhaut (Piercing oder Tätowierung)
  • Nach größeren Operationen und/oder Transplantationen
  • Nach endoskopischen Untersuchungen, Biopsien, Katheteranwendungen (ausgenommen Einmalkatheter)
  • Nach Besuch von Malaria-Gebieten                                                                                         
  • Nach Abklingen der Symptome einer Toxoplasmose
  • Bei Frauen: Während und nach einer Schwangerschaft bzw. bis zum Abstillen
  • Impfung gegen Tollwut nach Kontakt (z. B. Biss)                        
  • Nach Verabreichung von Seren tierischen Ursprung
  • Nach Ausheilung von Osteomyelitis, Q-Fieber, rheumatischem Fieber (Gelenkrheumatismus), Typhus, Paratyphus, Tuberkulose
  • Nach medizinisch dokumentierter Heilung von Malaria und bei Personen, die in Malaria-Endemiegebieten geboren oder aufgewachsen sind oder sich kontinuierlich über mehr als 6 Monate dort aufgehalten haben
  • Nach medizinisch dokumentierter Heilung von Hepatitis B                                               

Darüber hinaus gibt es viele weiter teils differenzierte Rückstellungsgründe, die dazu führen können, dass zum Schutz der spendenden oder empfangenden Person zu diesem Zeitpunkt kein Blut gespendet werden darf.

Wie entstehen die Richtlinien und wer entscheidet?                  

Die Kriterien für eine Zulassung zur Blutspende richten sich nach der Richtlinie Hämotherapie, welche gemäß §§ 12a und 18 des Transfusionsgesetz von der Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut aufgestellt wurde. Die Richtlinien sind sehr komplex und können sich je nach Gesetzeslage oder Gesundheitslage (aufkommende Viren), manchmal also sogar nach Jahreszeit und Region (Beispiel West-Nil-Virus) ändern. Die letzte Entscheidung über die Spende liegt jedoch beim zuständigen Spendearzt, der im persönlichen, vertraulichen Gespräch offene Fragen klärt und seine Entscheidung erläutert.

Jede Blutspende zählt – auch deine!

Da es eine Vielzahl verschiedener Rückstellungsgründe gibt, kann es also schnell passieren, dass es einen trifft und man von der Blutspende ausgeschlossen wird. Ungefähr jede/r Zehnte muss deshalb leider seinen Besuch der Blutspende vorzeitig abbrechen. Der Ausschluss ist in den meisten Fällen zum Glück nur vorübergehend. Denn angesichts der abnehmenden Zahl der Blutspenderinnen und Blutspender in der Bevölkerung, ist jede Spende für die Behandlung von Patienten von großer Wichtigkeit. Jeden Tag werden in Deutschland 15.000 Blutspenden für Unfälle oder Therapien in den Kliniken und Arztpraxen benötigt.

Deshalb freuen wir uns, wenn du uns nach der Rückstellungsfrist wieder besuchst. Du erhältst nach Ablauf dieser Frist wieder eine Einladung von uns.

Hier kannst du dir dann deinen nächsten Blutspendetermin bereits reservieren.

Reserviere dir hier deinen Termin!

Mach vorab den Spende-Check

Vor dem Besuch der Blutspende kannst du mit wenigen Fragen testen, ob du aktuell fit für die Blutspende bist. Natürlich ist ein positives Ergebnis keine Garantie für eine erfolgreiche Spende beim Termin. Aber immerhin können einige Hindernisse schon im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Mache jetzt den Spende-Check!

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Nina Kuntz
Nina Kuntz
Marketing Manager

Kommentare

Gerd Mühlberg

27.05.2023, 20:54 Uhr

Hallo,ich spende schon mein halbes Leben ,muß aber demnächst aufhören da ich das 73.Lebensjahr vollende.Der letzte Arzt meinte es wird wohl darüber verhandelt den Zeitraum Noch um 2Jahre zu verlängern .Ich fühle mich nach der Spende sehr gut und ich mache auch was für meine Gesundheit,die Blutbildung wird angeregt.Man sollte nicht nur Geburtsdatum schauen,sondern auch auf biologische Alter des Spenders..Wenn ich mich danach nicht so wohlfühlen würde ,hätte ich die Spenden sofort beendet.Man sollte es dem Arzt vor Ort entscheiden lassen .Ich gehe auch wieder arbeiten so für 3Tage in der Woche im sozialen Bereich .Ich mache noch 5-6Sport pro Woche.Denkt mal darüber nach .

Hallo Gerd, vielen Dank für deinen langjährigen Einsatz als Blutspender! Die Richtlinien für die Zulassung zur Blutspende sind im Transfusionsgesetz festgelegt und für uns als Blutspendedienst bindend. Im Moment wird über eine Erneuerung des Gesetzes verhandelt, wovon auch die Altersgrenze betroffen sein könnte. Wir werden hier auf unseren Kanälen über alle Änderungen informieren. Viele Grüße!

Sehr geehrte Frau Pagel, warum werden bei den Fragen die Fragenden geduzt? Vielleicht möchte das ein über 70jähriger gar nicht. Ich würde es, da wir nicht kennen, nicht wollen.
Hochachtungsvoll,
Peter Renk

Sehr geehrter Herr Renk, wir geben Ihnen vollständig Recht, dass in Deutschland nach unserem Empfinden die Ansprache mit DU durchaus noch zustimmungspflichtig ist. Allerdings wirken sich die Umgangsformen im englischen und skandinavischen Sprachraum, sich mit dem Vornamen anzusprechen, nicht negativ auf den gegenseitigen Respekt aus. Diesen Respekt vor der anderen Person halten wir für wesentlicher, als die gewählte Anredeform. Aufgrund der uns umgebenden Entwicklungen sind wir der Meinung, dass eine Spenderansprache mit dem DU als wirksamer empfunden wird als die distanziertere Ansprache mit einem SIE. Allerdings versuchen wir z. Zt. den Stilbruch zu bereinigen, der darin liegt, dass wir dem Spender ungefragt das DU anbieten und bitten Sie dafür um Entschuldigung. Um unseren Versorgungsauftrag zu erfüllen, sind wir auf jeden einzelnen „Lebensretter“ angewiesen. Daher würden wir uns freuen, Sie auch weiterhin als engagierten Blutspender begrüßen zu dürfen. Viele Grüße!

Also mir geht es nach der Blutspende auch immer gut und ich weiß auch dass ich was Gutes tue.
Ich musste die letzten beiden Male aussetzen und habe Bluthochdruck und starke Kopfschmerzen gehabt, ich habe am 11.12.2023 gespendet und fühle mich wieder gut, die Kopfschmerzen sind weg und der Blutdruck ist auch wieder im grünen Bereich. Ich bin jetzt 66 und es war die 75 zigste Blutspende. Ich finde auch so lange man gesund ist, sollte man auch Blut spenden dürfen, egal wie alt man ist.

Heino Müller

09.06.2023, 08:27 Uhr

Ich wurde mal "zurückgestellt", bzw. weggeschickt, weil nicht genug Blutbeutel vorhanden waren, obwohl ich einen Termin hatte. Antwort: Das Labor kann nicht so viel verarbeiten. Dabei wurde an dem Tag auf allen Medien Blutkonservenmangel hingewiesen. das darf man hier auch gerne erwähnen.

Frank Jäkel

13.06.2023, 16:04 Uhr

Warum darf ich kein Blut mehr spenden, weil ich Finasterid einnehme ?

Hallo Frank, es kommt ganz darauf an aus welchem Grund du das Medikament nehmen musst. Wenn du genaueres wissen willst, melde dich gerne telefonisch bei uns unter 0800-1194911.

Der Grund für die Einnahme spielt keine Rolle. Spuren des Medikaments im Blut können problematisch für Schwangere sein, wenn sie Deine Spende erhalten. Die Antwort sollte Dir eigentlich der Arzt vor Ort beim Termin geben können.

Wurde vor 4 Wochen geimpft (Hepatitis B) wann darf ich wieder spenden?

Hallo Aileen, wir freuen uns, dass du Blut spenden möchtest! Die Impfungen gegen Hepatitis B führt zu einer Wartezeit von 4 Wochen bis zur Blutspende. Viele Grüße!

Sylvia Triemer

02.08.2023, 16:42 Uhr

Ich bekomme demnächst eine permanent wimpernverdichtung
Wann darf ich danach wieder spenden ?

Hallo Sylvia, du darfst nach dieser Behandlung vier Monate später wieder Blut spenden. Wir freuen uns schon jetzt, dich nach Ablauf der Frist wieder bei unseren Blutspendeterminen begrüßen zu dürfen.

Darf ich nach der Einnahme von Beclometason 10mg Blut spenden?

Hallo Herr/Frau Klingbeil. Bei der Einnahme von Beclometason kommt es darauf an, ob das Medikament inhaliert, oder als Tablette eingenommen wird. Sollten Sie dies als Spray verwenden, dann ist eine Blutspende möglich. Bei der Einnahme in Tablettenform ist es nötig vier Wochen (nach Absetzen) zu warten, bis Sie wieder einen unserer Blutspendetermine besuchen. Viele Grüße

Andrea Uphoff

13.08.2023, 08:21 Uhr

Ich nehme Schilddrüsen Tabletten, Blutdruck- Semker ( 5mg ) und cholesterin - Senker ( 10 mg ) ein , fühle mich wohl und habe trotz der Einnahme Blut gespendet, darf ich weiterhin spenden ??

Hallo Andrea, es kommt darauf an, welche Schilddrüsen Tabletten du aus welchem Grund einnimmst. Wenn du lediglich L-Thyroxin wegen einer Schilddrüsenunterfunktion einnimmst und damit gut eingestellt bist, dann steht einer Blutspende nichts im Wege. Mit der Einnahme von Blutdrucksenkern und Cholesterinsenkern ist eine Blutspende ebenfalls möglich. Wichtig ist, dass du an keiner Herz- oder Kreislauferkrankung leidest. Die letztendliche Entscheidung über die individuelle Spendefähigkeit trifft aber immer der Teamarzt vor Ort. Viele Grüße!

Britta von Einem

19.08.2023, 06:42 Uhr

Ich habe am 1.8.23 die letzte von 3 Spritzen (Hyaluron) gegen Athrose in mein Knie bekommen.
Wann darf ich danach wieder Blut spenden ?
Mit freundlichen Grüßen
Britta von Einem

Hallo Britta, du darfst uns bereits am Folgetag nach deiner letzten Spritze wieder auf unseren Blutspendeterminen besuchen. Wir freuen uns auf dich!

Armin Stellamanns

20.08.2023, 10:42 Uhr

Hallo,
ich hatte eine routinemäßige Darmspiegelung. Dabei wurde ein Polyp entfernt und es wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Für welchen Zeitraum muss ich ggf. mit dem Blutspenden aussetzen?
VG

Hallo Armin, nach einer Darmspiegelung inkl. Entfernung von Polypen muss eine Rückstellungsfrist von vier Monaten eingehalten werden. Wir freuen uns schon dich nach Ablauf dieser Frist wieder bei unseren Blutspendeterminen begrüßen zu dürfen.

Rolf Pinkhaus

21.08.2023, 21:24 Uhr

Ich habe Rheuma und Diabetes
Darf ich zum Blutspenden ???
Nehme :Metformin 500-1A Pharma 20 mg und
Methotrexat MTX Hexal 15 mg Pen.

Hallo Rolf, Eine Blutspende ist auch mit Diabetes Typ 2 möglich. Bitte gib die Medikemante, die du einnimmst (Metformin) bei der Blutspende an. Mit einer niedrigen Dosierung des MTX (weniger als 20mg/Woche) darf man ab 48 Stunden nach der vorangegangenen Einnahme auch Blut spenden. Die letztendliche Entscheidung über die individuelle Spendefähigkeit trifft immer der Teamarzt vor Ort. Viele Grüße!

Anja Janssen

22.08.2023, 14:36 Uhr

Hallo, wir waren in Ägypten am Roten Meer tauchen. Am 05.08. sind wir zurück gekommen. Wann darf ich wieder spenden?
Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.
Anja

Hallo Anja, nach einem Ägypten Urlaub ist eine Blutspende gleich nach Rückreise wieder möglich. Wir freuen uns auf deinen Besuch! Viele Grüße

Guten Tag, vor mehr als 20 Jahren wurde mir ein malignes Melanom am Schienbein entfernt. Ich besuche seither die Nachsorge und hatte nie wieder etwas.
Darf ich Blut spenden?
Falls nicht, warum nicht?

Danke für die Rückmeldung.

Hallo Katja, leider müssen wir dir mitteilen, dass nach einer Krebserkrankung – unabhängig vom Erfolg der Behandlung – eine Blutspende dauerhaft nicht möglich ist. Wir handeln damit im Einklang mit für uns alle Blutspendedienste in Deutschland verbindlichen "Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie)" der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Institutes. Wir bedauern, dir keine andere Auskunft geben zu können und wünschen dir weiterhin alles Gute.

Ich habe mit Mitte Januar den Magen verkleinern lassen. Mir geht es nach der Op gut und fühle mich fit.
Darf ich wieder Blut spenden? Im Internet habe ich gelesen das man es darf oder das man es nicht darf.
Wenn man die übliche Menge nicht spenden darf, darf man denn eine kleine Spende abgeben?

Hallo Laura, wenn es sich dabei um eine Schlauchmagen-OP gehandelt hat, dann ist vier Monate nach der Operation eine Blutspende bereits wieder möglich, wenn du keine Medikamente einnehmen musst. Die letztendliche Entscheidung über die individuelle Spendefähigkeit trifft immer unser Teamarzt vor Ort.

Hallo
Ich muss seit 2 Wochen Bisoprolol nehmen , wegen Herzrhythmus Störungen.
Darf ich Blutspenden

Lg

Hallo Irene, wenn du unter Herzrhythmusstörungen leidest, dann ist eine Blutspende aus Spenderschutzgründen leider nicht mehr möglich. Wir wünschen dir alles Gute!

Hallo, ich hatte am 17.05.23 eine Magenspiegelung. Wann darf ich wieder Blut spenden?

Hallo Renate, du darfst vier Monate später (bei unauffälligem Befund) wieder Blut spenden. Wir freuen uns schon dich ab Mitte/Ende September wieder auf unseren Blutspendeterminen begrüßen zu dürfen!

Hallo,
wir waren im Frühjahr (Rückkehr am 08.06.) in Singapur und Malaysia. Ab wann darf ich wieder Blut spenden?

Hallo Christin, du darfst 6 Monate nach Rückkehr wieder Blut spenden. Wir freuen uns schon darauf dich im Dezember wieder bei unseren Blutspendeterminen begrüßen zu dürfen. Viele Grüße!

Sebastian Becker

04.09.2023, 15:56 Uhr

Wenn man wegen einer rückstellung die die blutspende abbrechen muss wie weiß man eigentlich Bescheid wann man wieder spenden darf und für das überhaupt eingetragen?

Hallo Sebastian, das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Stelle deine Frage gerne unter Angabe deiner Spendenummer in unserem Kontakt https://www.blutspende-leben.de/kontakt oder rufe unsere kostenlose Service-Hotline an. Vielen Grüße!

Hallo,
Ich war im Juni eine Woche in Ägypten.
Zur Zeit nehme ich Diclo Labs 75 mg .
Darf ich trotzdem Blutspenden?

Hallo Jeannette, prinzipiell spricht die Einnahme von Diclofenac nicht gegen eine Blutspende. Jedoch kann der Grund, wieso du diese einnimmst ausschlaggebend dafür sein, dass du aktuell vielleicht kein Blut spenden darfst. Wende dich doch gerne an unseren Kontakt https://www.blutspende-leben.de/kontakt oder an unsere kostenlose Service-Hotline und schildere uns den Grund, wieso du diese Tabletten aktuell einnimmst. Nach einer Urlaubsreise nach Ägypten ist eine Blutspende derzeit möglich. Viele Grüße!

Ich bekomme Spritzen- Hyposensibilisierung. Darf ich Blut spenden ? Lg

Hallo Carmen, nach einer Desensibilisierungsspritze muss ein Abstand von mind. 72 Stunden (3 Tage) zur nächsten Blutspende eingehalten werden. Wir freuen uns schon auf deinen Besuch bei unseren Blutspendeterminen!

Rüdiger Keyser

05.10.2023, 12:24 Uhr

Ich bin 68 Jahre alt und möchte Blutspender werden. Ich bin bis auf leichtem Bluthochdruck gesund. Nach der aktuellen Gesetzeslage soll das seit diesem Jahr ohne Altersbegrenzung möglich sein. Beim DRK Raum Kreis Segeberg werde ich immer noch mit der Begründung. zu alt als Erstspender abgelehnt. Gibt es noch weitere Möglichkeiten?

Hallo Rüdiger, wir freuen uns, dass du Blut spenden möchtest! Die von der Bundesregierung in Gang gesetzten Änderungen des Transfusionsgesetzes sehen den Anpassungen in Bezug auf die Zulassung zur Blutspende den Wegfall einer Altersobergrenze für Erst- und Wiederholspender vor. Das Gesetz verpflichtet die Bundesärztekammer demnach neue Richtlinien für die Blutspende zu erlassen. Hierfür muss die Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut die Blutspende-Richtlinien anpassen. Erst wenn die geplanten Anpassungen abschließend im Transfusionsgesetz festgeschrieben sind und die konkrete Umsetzung definiert ist, kann eine seriöse Einordnung Seitens der DRK-Blutspendedienste erfolgen. Bis dahin besteht weiterhin die aktuelle Altersgrenze. Wir bitten noch um ein wenig Geduld! ☺

Simone Pietrzak

09.10.2023, 19:23 Uhr

Hallo, ich habe eine Fraktur am Mittelfuss und muss mir ein Mittel zur Thromboseprophylaxe spritzen. Wann kann ich wieder Blut spenden?

Hallo Simone, zunächst wünschen wir dir gute Besserung! Du darfst frühestens vier Wochennach der letzte Thrombosespritze wieder Blut spenden. Wichtig ist, dass deine Fraktur dann bereits verheilt ist. Bis dahin alles Gute ❤🩸

Ulrich Gövert

22.10.2023, 22:15 Uhr

Guten Abend. Ich bin seit 4 Wochen 73 Jahre und wurde kürzlich beim Spendetermin in meinem Heimatort Eggermühlen (wollte meine 196. Vollblutspende leisten) deshalb -sehr höflich- vom Arzt abgewiesen worden. Bezüglich der Alters-Obergrenze für jahrzehntelange Voll-Blutspender möchte ich nun gerne wissen, wie ich von der von Frau Damsch am 10.10.2023 an Herrn Rüdiger Keyser´s Antwort erfahre, wonach die Bundesärztekammer und weitere Institutionen über eine Anpassung der Blutspenderichtlinien bezülich der Altersgrenze zu entscheiden haben. Die jetzige Altersgrenze von 73 Jahre ist absurd und gehört gestrichen, da es durchaus noch überaus gesunde 73-jährige gibt. Die Entscheidung zur Spendefähigkeit sollte man doch bitte dem Arzt vor Ort überlassen. Zumal die Qualität des Spenderblutes -Presseberichten zur Folge- nicht vom Alter des Spenders/der Spenderin abhängt.
Mit vielen Grüßen verbleibt
Ulrich Gövert aus Eggermühlen /Niedersachsen

Hallo Ulrich, erst einmal vielen Dank für dein jahrelanges Engagement Leben zu retten. Nun ist es so, dass eine große Veränderung auch leider einen gewissen zeitlichen Rahmen erfordert. Auch wir begrüßen den Wegfall der Altersobergrenze und arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung. Viele Grüße Daniela vom BSD

Gabriele Reimenthal

06.11.2023, 07:57 Uhr

Guten Morgen,
Ich muss zur Zeit Escitalopram Micro Labs Tabletten nehmen. Darf ich trotzdem Blut spenden?
Viele Grüße

Ulrich Gövert

20.11.2023, 19:40 Uhr

Guten Abend,
endlich ist die "Altersobergrenze 73 Jahre" vom Tisch und offensichtlich ersatzlos gestrichen worden mit der Folge, dass der Arzt vor Ort über die Spendefähigkeit und Zulassung zur Blutspende entscheidet. Gleichwohl obliegt uns über 73-jährigen ein ziehmliches Mass an Eigenverantwortung - aber allen anderen Spendewilligen natürlich auch.
Jedenfalls habe ich heute Morgen bei der Service-Hotline angerufen und diese gute Nachricht erhalten. Und so durfte und konnte ich vor zwei Stunden im Nachbarort Kettenkamp mit großer Freude meine 196. Vollblutspende leisten.
Diese gute Nachricht über den Wegfall der Altersobergrenze sollte schnellstmöglich auf diesen Seiten des Blutspendedienstes veröffentlicht werden - letztlich auch um angesichts des zu erwartenden Engpasses in den nächsten Wochen möglichst viele Spendewilligen aller Altersgruppen zu motivieren. Wie heisst es doch so treffend, jede Blutspende zählt.
Viele Grüße
Ulrich Gövert, Eggermühlen

Anke Forstmann

16.02.2024, 23:25 Uhr

Warum ist mir immer (auch von Blutspendediensten) gesagt worden, dass ich bei Einnahme von L-Thyroxin kein Blut spenden? Ich habe ja nunmal die seltenste Blutgruppe (AB neg).


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